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Pille danach
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Die NotfallverhĂŒtung (auch Notfallkontrazeption; umgangssprachlich Pille danach) ist ein hormonell wirksames PrĂ€parat zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung, das nach dem Geschlechtsverkehr zur Verhinderung einer Schwangerschaft eingenommen wird. Die Wirkstoffe sind das Gestagenderivat Levonorgestrel oder der Progesteron-Rezeptor-Modulator Ulipristalacetat. Die Einnahme erfolgt so frĂŒh wie möglich innerhalb einer vom Wirkstoff abhĂ€ngigen Zeitspanne nach dem ungeschĂŒtzten Geschlechtsverkehr. Diese Medikamente sind nicht zur regelmĂ€ĂŸigen EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung geeignet und stören den natĂŒrlichen Menstruationszyklus.cite-ref-1[1]

PrĂ€parate zur NotfallverhĂŒtung sind in vielen LĂ€ndern rezeptfrei erhĂ€ltlich, darunter in den meisten EU-Staaten wie Deutschland, Österreich, aber auch in der Schweiz und in den USA.cite-ref-2[2]

Contents

‱ Abgrenzung
‱ Weblinks

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Abgrenzung

„Die Pille“ ohne den Zusatz „danach“ ist hingegen der verbreitetste umgangssprachliche Begriff fĂŒr die Antibabypille, die ab dem Beginn des weiblichen Zyklus (ab dem 1. Tag der Menstruation) tĂ€glich eingenommen werden muss, um wirksam zu sein.

Die Pille danach ist nicht zu verwechseln mit der sogenannten „Abtreibungspille“, die als Wirkstoff Mifepriston enthĂ€lt.

Eine Spirale danach ist bis spĂ€testens fĂŒnf Tage nach ungeschĂŒtztem Geschlechtsverkehr möglich.cite-ref-3[3]

Wirkungsweise

Bei den PrÀparaten wird auf die ovulationshemmenden Wirkung der Wirkstoffe gesetzt. ZusÀtzlich werden auch andere Mechanismen wie die Behinderung der Spermien diskutiert. Auch eine Hemmung der Nidation (Einnistung) einer bereits befruchteten Eizelle wird insbesondere bei Ulipristalacetat diskutiert.cite-ref-pmid21666088-4-0[4]

Wirkungsmechanismus

Levonorgestrel

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Hauptartikel

:

Levonorgestrel

Die Wirksamkeit von Levonorgestrel hĂ€ngt ab vom Zeitpunkt der Einnahme, die bis spĂ€testens 72 Stunden (drei Tage) nach dem Geschlechtsverkehr folgen muss. Eine mögliche Schwangerschaft wird umso wahrscheinlicher verhindert, je frĂŒher sie eingenommen wird. Bei Einnahme der ersten Dosis innerhalb von 24 Stunden liegt die Rate der Schwangerschaften bei etwa 0,6 %. Wird die Pille danach erstmals am zweiten Tag nach dem Geschlechtsverkehr genommen, betrĂ€gt die Schwangerschaftsrate etwa 1,2 % und 2,7 % bei Einnahme am dritten Tag.cite-ref-croxatto-5-0[5]cite-ref-leidenberger-6-0[6]

Der genaue Wirkungsmechanismus der Wirkstoffe ist nicht vollstÀndig geklÀrt. Als Hauptwirkung der Pille danach wird in der medizinischen Fachliteratur die Verhinderung des Eisprungs (Ovulation) angegeben, also die ovulationshemmende Wirkung. Sollte sich die Wirkung darauf beschrÀnken, könnte sie keine Schwangerschaft verhindern, wenn die Pille danach erst nach dem Eisprung eingenommen wird.

Der Eisprung ist die Voraussetzung fĂŒr eine Befruchtung der Eizelle durch ein Spermium.cite-ref-croxatto-5-1[5]cite-ref-leidenberger-6-1[6] Die Reifung der Eizelle und der Eisprung werden durch Hormone gesteuert. Ein sprunghafter Anstieg der Konzentration des Luteinisierenden Hormons (LH) im Blut löst ca. 14 bis 16 Tage vor der nĂ€chsten Menstruation den Eisprung aus. Hormone aus der Gruppe der Gestagene hemmen die AusschĂŒttung von LH. Levonorgestrel – der Wirkstoff der Pille danach – ist ein kĂŒnstlich hergestelltes Gestagen, das gezielt die LH-AusschĂŒttung und damit den Eisprung verhindert. Ist der LH-Anstieg bereits erfolgt (12 bis 24 Stunden vor dem Eisprung), so hat Levonorgestrel auf die finale Reifung des Follikels und auf den Eisprung keinen Einfluss mehr.

Neben der Wirkung auf den Eisprung wurde experimentell eine Verminderung der Beweglichkeit und FunktionsfĂ€higkeit von Spermien durch die Wirkstoffe festgestellt. Die Gabe von Levonorgestrel fĂŒhrt zu einer verminderten Zahl von Spermien in der GebĂ€rmutter. Levonorgestrel bewirkt, dass das Sekret der DrĂŒsen der GebĂ€rmutterschleimhaut weniger sauer wird (der pH-Wert des Sekretes erhöht sich), was eine verminderte Beweglichkeit der Spermien zur Folge hat. Daneben bewirkt Levonorgestrel ein zĂ€heres Sekret des GebĂ€rmutterhalses. Infolgedessen wird die Wanderung weiterer Spermien aus der Vagina in die GebĂ€rmutter unwahrscheinlicher.cite-ref-croxatto-5-2[5]

Ob Levonorgestrel die Einnistung (Nidation) befruchteter Eizellen in die GebĂ€rmutterschleimhaut hemmt, ist wissenschaftlich umstritten. Direkte Hinweise fĂŒr eine solche Nidationshemmung existieren nicht. FĂŒr indirekte Hinweise, wie beispielsweise VerĂ€nderungen der Struktur und Funktion der GebĂ€rmutterschleimhaut durch die Gabe der Pille danach, die möglicherweise die Einnistung der befruchteten Eizelle verhindern könnten, existieren sowohl bestĂ€tigende als auch verneinende Untersuchungen. Insgesamt werden solche Effekte, die nach Befruchtung der Eizelle stattfinden können (post-fertilization effects), als wenig relevant fĂŒr die empfĂ€ngnisverhĂŒtende Wirkung der Pille danach angesehen. Diskutiert wird, ob die FehlschlĂ€ge der postkoitalen SchwangerschaftsverhĂŒtung darauf zurĂŒckzufĂŒhren sind, dass die Pille danach möglicherweise keinen Einfluss auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle hat.cite-ref-croxatto-5-3[5]

Wissenschaftlich gesichert ist, dass Levonorgestrel (ebenso wie Ulipristalacetat, siehe unten) wirkungslos ist, wenn sich die befruchtete Eizelle bereits in der GebĂ€rmutterschleimhaut eingenistet hat. Die irrtĂŒmlich zu spĂ€te Einnahme von Levonorgestrel wirkt sich nicht negativ auf bereits bestehende Schwangerschaften aus.cite-ref-croxatto-5-4[5]cite-ref-7[7]

Ulipristalacetat

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Hauptartikel

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Ulipristalacetat

Ulipristalacetat (Handelsname ellaOne) steht als Notfallkontrazeptivum in Deutschland seit Ende 2010 zur VerfĂŒgung. Es verhindert den Eisprung noch bis wenige Stunden vor dem Zeitpunkt, auch dann, wenn bereits ein LH-Anstieg erfolgt ist. Es muss innerhalb von 120 Stunden (fĂŒnf Tagen) nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden; allerdings ist auch hier wie bei LNG die Sicherheit umso höher, je frĂŒher das Medikament nach dem ungeschĂŒtzten Geschlechtsverkehr eingenommen wird. Ulipristalacetat ist ein selektiver Progesteron-Rezeptormodulator (SPRM): Es verhindert das Andocken des körpereigenen Sexualhormons Progesteron, so dass dieses nicht wirken kann. Der Eisprung wird verhindert oder verzögert. Die Bildung von Proteinen, die fĂŒr den Beginn und Erhalt einer Schwangerschaft notwendig sind, wird unterdrĂŒckt.

Ulipristalacetat wurde von der Deutschen Gesellschaft fĂŒr GynĂ€kologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin im Februar 2013 als Standardmedikament fĂŒr die Notfallkontrazeption bezeichnet.cite-ref-8[8]

UnerwĂŒnschte Wirkungen

Sehr hĂ€ufig (bei ĂŒber 10 %) auftretende, unerwĂŒnschte Wirkungen nach Einnahme von Levonorgestrel sind Übelkeit, Kopfschmerzen und Unterbauchschmerzen. UnabhĂ€ngig von der Menstruation können Blutungen auftreten (Zwischenblutungen). Die nachfolgende Menstruationsblutung kann verspĂ€tet einsetzen; allerdings sollte ein Schwangerschaftstest durchgefĂŒhrt werden, wenn die Menstruation eine Woche nach dem erwarteten Zeitpunkt noch nicht eingesetzt hat oder schwĂ€cher als ĂŒblich ausfĂ€llt. Bei Erbrechen bis zu drei Stunden nach Einnahme der Pille danach wird eine erneute Einnahme von Levonorgestrel empfohlen. Übelkeit und Erbrechen können mit Metoclopramid behandelt werden.cite-ref-leidenberger-6-2[6] Auch nach der Gabe von Ulipristalacetat sind die hĂ€ufigsten Nebenwirkungen Unterleibsschmerzen, Menstruationsstörungen, Übelkeit und Kopfschmerzen.cite-ref-9[9]

Frauen mit einem Risiko fĂŒr EileiterentzĂŒndungen, Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaften mĂŒssen mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt klĂ€ren, ob die Pille danach als NotfallverhĂŒtung fĂŒr sie in Frage kommt.cite-ref-10[10]

Abgabevoraussetzungen fĂŒr Levonorgestrel

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt aufgrund der relativ guten VertrĂ€glichkeit von Levonorgestrel, und weil eine Ă€rztliche Untersuchung vor der Einnahme nicht nötig ist, die Pille danach rezeptfrei zugĂ€nglich zu machen, weil so ungewollte oder unerwĂŒnschte Schwangerschaften und SchwangerschaftsabbrĂŒche vermieden werden können.cite-ref-11[11] In fast allen europĂ€ischen LĂ€ndern ist Levonorgestrel zur postkoitalen EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung ohne Rezept erhĂ€ltlich.cite-ref-profamilia-12-0[12]cite-ref-spiegel2012-13-0[13] Ausnahmen sind Polen und Ungarn. Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr GynĂ€kologie und Geburtshilfe und der Berufsverband der FrauenĂ€rztinnen und FrauenĂ€rzte sprachen sich 2013 gegen eine Entlassung aus der Rezeptpflicht aus.cite-ref-14[14]cite-ref-15[15] Die KassenĂ€rztliche Bundesvereinigung bezweifelte eine Verbesserung der Versorgung betroffener Frauen.cite-ref-16[16] Andere deutsche VerbĂ€nde und Experten sprachen sich fĂŒr eine Rezeptfreistellung aus. FĂŒrsprache kam auch 2014 von der österreichischen AGES, die die Rezeptfreistellung in Österreich (Ende 2009) als Erfolgsgeschichte bezeichnet.cite-ref-17[17]cite-ref-18[18]

| Staat | Status | Beschreibung |
|---|---|---|
| Deutschland | rezeptfrei seit MĂ€rz 2015 | Zum 14. MĂ€rz 2015 wurde die Pille danach mit dem Wirkstoff Levonorgestrel rezeptfrei, die Zustimmung Erziehungsberechtigter bei Jugendlichen ab 14 Jahren ist nicht erforderlich. [ 19 ] Veranlasst durch die Entscheidung der EU-Kommission im Januar 2015, das ulipristalhaltige Notfallkontrazeptivum EllaOne verschreibungsfrei zu stellen, hatte das Bundesgesundheitsministerium im gleichen Monat einen Verordnungsentwurf zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung vorgelegt, wodurch Notfallkontrazeptiva sowohl mit Ulipristal als auch Levonorgestrel aus der Verschreibungspflicht entlassen werden sollten. Am 6. MĂ€rz 2015 stimmte der Bundesrat dem Verordnungsentwurf zu. [ 20 ] [ 21 ] Vorangegangen waren jahrelange Debatten. Bereits 2003 hatte sich der zustĂ€ndige Ausschuss des Bundesinstituts fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) dafĂŒr ausgesprochen, Levonorgestrel zur postkoitalen VerhĂŒtung aus der Rezeptpflicht zu entlassen. [ 22 ] Pro familia hatte sich mit einer Kampagne fĂŒr die Freigabe engagiert (2012), [ 23 ] hingegen sprachen sich der Berufsverband der FrauenĂ€rztinnen und FrauenĂ€rzte (BVF) und die Deutsche Gesellschaft fĂŒr GynĂ€kologie und Geburtshilfe (DGGG) gegen die Rezeptfreiheit aus (2012). [ 24 ] 2012 hatten SPD und Linke die Regierung in zwei AntrĂ€gen im Bundestagsausschuss fĂŒr Gesundheit zur Entlassung aus der Verschreibungspflicht aufgefordert, Unionsparteien und FDP lehnten im Mai 2013 – vier Monate vor der Bundestagswahl – ab. [ 25 ] Im November 2013 hatte der Bundesrat dem gemeinsamen Bundesratsantrag der Landesregierungen von Baden-WĂŒrttemberg und Nordrhein-Westfalen mit dem Ziel der rezeptfreien und kostenlosen Abgabe zugestimmt, [ 26 ] jedoch erließ in der Folge Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe keine entsprechende Verordnung . |
| Österreich | rezeptfrei seit 2009 | 2005 setzten Bestrebungen ein, Levonorgestrel als Pille danach rezeptfrei zugĂ€nglich zu machen. Im Jahr 2007 sprachen sich die GrĂŒnen und die SPÖ eindeutig fĂŒr eine Liberalisierung aus; die FPÖ war gegen die Aufhebung der Rezeptpflicht und die ÖVP ohne klare Position. Ein Streitpunkt war, dass durch die Aufgabe der Rezeptpflicht auch das Werbeverbot entfallen wĂŒrde. [ 27 ] [ 28 ] Mit Bescheid vom 18. Dezember 2009 – ein Jahr nach dem Antritt der Regierung Faymann I – wurde die Pille danach rezeptfrei erwerbbar gemacht. [ 29 ] Übergangsweise hatte bis dahin eine „Notfallregelung“ auf LĂ€nderebene existiert: in den östlichen BundeslĂ€ndern durften die Apotheker im freien Ermessen das PrĂ€parat auch ohne Rezept aushĂ€ndigen. |
| Schweiz | rezeptfrei seit 2002 | In der Schweiz ist die Pille danach seit November 2002 als einzelne Tablette zu 1,5 mg Levonorgestrel rezeptfrei [ 30 ] erhĂ€ltlich. Das Arzneimittel darf ohne Rezept nur nach einem ausfĂŒhrlichen GesprĂ€ch mit dem Apotheker abgegeben werden. [ 12 ] |
| Liechtenstein | rezeptfrei | [ 31 ] |
| Belgien | rezeptfrei seit 2001 | [ 12 ] |
| DĂ€nemark | rezeptfrei seit 2001 | [ 12 ] |
| Estland | rezeptfrei seit 2003 | [ 12 ] |
| Finnland | rezeptfrei seit 2002 | [ 12 ] |
| Frankreich | rezeptfrei seit 1999 | [ 12 ] Wird in Schulen bei Bedarf an SchĂŒlerinnen abgegeben. 'pilule du lendemain' [ 32 ] |
| Griechenland | rezeptfrei seit 2005 | [ 12 ] |
| Großbritannien und Nordirland | rezeptfrei seit 2001 | [ 12 ] [ 33 ] Wird in Schulen bei Bedarf an SchĂŒlerinnen abgegeben. 'morning-after pill'. [ 34 ] |
| Irland | rezeptfrei seit 2011 | [ 35 ] |
| Island | rezeptfrei seit 2006 | [ 12 ] |
| Italien | rezeptfrei seit 2020 | [ 36 ] |
| Lettland | rezeptfrei seit 2003 | [ 12 ] |
| Litauen | rezeptfrei seit 2005 | [ 12 ] |
| Luxemburg | rezeptfrei seit 2005 | [ 12 ] |
| Niederlande | rezeptfrei seit 2004 | [ 12 ] |
| Norwegen | rezeptfrei seit 2000 | [ 12 ] |
| Polen | verschreibungspflichtig | [ 37 ] Im MĂ€rz 2024 legte PrĂ€sident Andrzej Duda sein Veto gegen die Aufhebung der Verschreibungspflicht ein, da die Aufhebung auch fĂŒr 15–17-JĂ€hrige gegolten hĂ€tte. [ 38 ] Die Regierung plant, auf dem nicht zustimmungspflichtigen Verordnungsweg die Ausstellung des Rezepts durch die Apotheken zu ermöglichen. [ 39 ] Im Mai 2024 setzte die Regierung ein Pilotprojekt um, bei dem teilnehmende Apotheker das Medikament an die Frau abgeben dĂŒrfen, wenn sie mit ihr ein verpflichtendes GesprĂ€ch in einem separaten Raum gefĂŒhrt haben; bei MinderjĂ€hrigen ist zusĂ€tzlich die Zustimmung der Eltern erforderlich. [ 40 ] |
| Portugal | rezeptfrei seit 2000 | [ 12 ] |
| Schweden | rezeptfrei seit 2001 | [ 12 ] |
| Slowakei | rezeptfrei seit 2006 | [ 12 ] |
| Spanien | rezeptfrei seit 2009 | [ 12 ] |
| Tschechien | rezeptfrei | [ 41 ] |
| TĂŒrkei | rezeptfrei | |
| Ungarn | verschreibungspflichtig | [ 42 ] [ 43 ] |
| USA | rezeptfrei seit 2013 | Die Pille danach mit dem Arzneistoff Levonorgestrel war in den USA seit April 2009, nach einer richterlichen Anweisung an die FDA , fĂŒr Frauen ab 17 Jahren rezeptfrei abzugeben. [ 44 ] FĂŒr jĂŒngere Frauen war sie verschreibungspflichtig; im April 2013 wurde auch diese Rezeptpflicht aufgehoben. [ 45 ] |

Aufgrund neuer Kenntnisse zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wird das Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) neue Hinweise zur Abgabe herausgeben, nach denen Apotheker bestehende Medikationen erfragen sollen, anhand dessen die jeweilige Dosierung angepasst wird.cite-ref-bfarm-46-0[46]

Abgabevoraussetzungen fĂŒr Ulipristalacetat

FĂŒr das seit 2009 in den LĂ€ndern der EU zugelassene und verschreibungspflichtige Ulipristalacetat empfahl die EuropĂ€ische Arzneimittel-Agentur im November 2014 die Entlassung aus der Verschreibungspflicht fĂŒr die Verwendung zur Notfallkontrazeption.cite-ref-47[47] Am 8. Januar 2015 beschloss die EU-Kommission die EU-weite Aufhebung der Rezeptpflicht fĂŒr ellaOne. Das deutsche Bundesgesundheitsministerium kĂŒndigte die schnelle Umsetzung der Entscheidung an.cite-ref-48[48] Jugendliche ab 14 Jahren können das PrĂ€parat in Deutschland auch ohne Zustimmung erwerben und anwenden.cite-ref-ab14-19-1[19] In Ungarn bleibt ellaOne verschreibungspflichtig.cite-ref-49[49] In Polen wurde der EU-Empfehlung kurzfristig entsprochen, woraufhin ellaOne nach kurzer Zeit ausverkauft war.cite-ref-polen-50-0[50] Im Juni 2017 wurde das Medikament nach Schaffung eines entsprechenden Gesetzes wieder verschreibungspflichtig.cite-ref-adhoc-37-1[37]

Am 26. Februar 2015 beschloss der deutsche Bundestag, dass die KostenĂŒbernahme durch die Krankenkasse fĂŒr Patientinnen unter 20 Jahren (seit 29. MĂ€rz 2019 unter 22 Jahren) trotz Entlassung aus der Verschreibungspflicht bestehen bleibt; die Bewerbung des PrĂ€parats gegenĂŒber Patientinnen ist weiter verboten.cite-ref-51[51] Am 6. MĂ€rz 2015 stimmte auch der deutsche Bundesrat der Entlassung aus der Rezeptpflicht zu.cite-ref-br-20-1[20] Damit war zunĂ€chst „das nach Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 726/2004 zugelassene Fertigarzneimittel ellaOne zur Notfallkontrazeption“ ab dem 14. MĂ€rz 2015 von der Rezeptpflicht befreit. Seit dem 8. Januar 2016 sind generell solche Arzneimittel, die „Ulipristalacetat in Zubereitungen zur oralen Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Konzentration bis zu 30 mg Wirkstoff je abgeteilter Arzneiform und in Packungen mit einem maximalen Wirkstoffgehalt von 30 mg zur Notfallkontrazeption“ enthalten, rezeptfrei.cite-ref-52[52]

In den Vereinigten Staaten sind Apotheken rechtlich zur Abgabe Ă€rztlich verordneten Ulipristalacetats verpflichtet. Einzelne Apotheker, deren religiöse Überzeugungen der Abgabe widersprechen, dĂŒrfen letztere nur dann verweigern, wenn ein anderer Mitarbeiter derselben Apotheke das PrĂ€parat der Patientin zeitnah aushĂ€ndigt. Dies entschied der Oberste Gerichtshof verbindlich im Juli 2016. In den meisten anderen FĂ€llen können Apotheker in den USA selbst entscheiden, welche Produkte sie fĂŒhren.cite-ref-53[53]

Auffassung der Kirchen

Römisch-katholische Kirche

GrundsĂ€tzlich lehnt die Römisch-Katholische Kirche die Pille danach sowohl bzgl. einer ovulationshemmenden, als auch bzgl. einer nidationshemmenden Wirkung ab. Ersteres aufgrund ihrer Position zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung, letzteres weil dies fĂŒr sie bereits eine Abtreibung darstellt. Dies hat die Kongregation fĂŒr die Glaubenslehre unter anderem in ihrer lehramtlichen Instruktion Donum vitae von 1987 folgendermaßen begrĂŒndet: „Von dem Augenblick an, in dem die Eizelle befruchtet wird, beginnt ein neues Leben, welches weder das des Vaters noch das der Mutter ist, sondern das eines neuen menschlichen Wesens, das sich eigenstĂ€ndig entwickelt. Es wĂŒrde niemals menschlich werden, wenn es das nicht schon von diesem Augenblick an gewesen wĂ€re.“cite-ref-donum-vitae-54-0[54] Die kirchliche Lehre sieht sich hier in den „Forschungsergebnissen der Humanbiologie bestĂ€tigt, die anerkennt, dass in der aus der Befruchtung hervorgehenden Zygote sich die biologische IdentitĂ€t eines neuen menschlichen Individuums bereits konstituiert hat.“cite-ref-donum-vitae-54-1[54]

Ausnahmen in der Ablehnung der Pille danach macht die Kirche allerdings im Falle einer Vergewaltigung. Im Januar 2013 wurde berichtet, dass eine vergewaltigte Frau in zwei katholischen KrankenhĂ€usern damit nicht behandelt worden war. Der zustĂ€ndige Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner fĂŒhrte daraufhin aus: „Wenn nach einer Vergewaltigung ein PrĂ€parat, dessen Wirkprinzip die Verhinderung einer Zeugung ist, mit der Absicht eingesetzt wird, die Befruchtung zu verhindern, dann ist dies aus meiner Sicht vertretbar. Wenn ein PrĂ€parat, dessen Wirkprinzip die Nidationshemmung ist, mit der Absicht eingesetzt wird, die Einnistung der bereits befruchteten Eizelle zu verhindern, ist das nach wie vor nicht vertretbar, weil damit der befruchteten Eizelle, der der Schutz der MenschenwĂŒrde zukommt, die Lebensgrundlage aktiv entzogen wird.“ BezĂŒglich der Beurteilung der zentralen Wirkprinzipien der einzelnen PrĂ€parate fĂŒgte er hinzu: „Die Kirche kann dazu nur die moralischen Prinzipien erklĂ€ren. Der einzelne Arzt einer katholischen Einrichtung muss sich dann unter Voraussetzung dieser Prinzipien gewissenhaft kundig machen und so zu einer verantwortungsvollen Entscheidung kommen.“ Zur kirchlichen Position ließ er erlĂ€utern: „Es geht beim Thema Vergewaltigung nicht um die Ganzheitlichkeit eines liebenden Aktes, sondern um die Verhinderung einer verbrecherischen Befruchtung.“cite-ref-55[55] Anschließend bekrĂ€ftigte auch die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, „dass in katholischen KrankenhĂ€usern Frauen, die Opfer einer Vergewaltigung geworden sind, selbstverstĂ€ndlich menschliche, medizinische, psychologische und seelsorgliche Hilfe erhalten. Dazu kann die Verabreichung einer ‚Pille danach‘ gehören, insofern sie eine verhĂŒtende und nicht eine abortive Wirkung hat. Medizinisch-pharmazeutische Methoden, die den Tod eines Embryos bewirken, dĂŒrfen weiterhin nicht angewendet werden. Die deutschen Bischöfe vertrauen darauf, dass in Einrichtungen in katholischer TrĂ€gerschaft die praktische Behandlungsentscheidung auf der Grundlage dieser moraltheologischen Vorgaben erfolgt. Auf jeden Fall ist die Entscheidung der betroffenen Frau zu respektieren.“cite-ref-56[56] Der PrĂ€sident der zustĂ€ndigen PĂ€pstlichen Akademie fĂŒr das Leben hat diese Line daraufhin mit dem Hinweis auf die Enzykliken Casti connubiicite-ref-57[57] und Humanae vitaecite-ref-58[58] öffentlich unterstĂŒtzt. Er erinnerte daran, dass katholische KrankenhĂ€user empfĂ€ngnisverhĂŒtende Mittel unter bestimmten UmstĂ€nden bereits seit 50 Jahren verabreichen, seitdem es wĂ€hrend der Kongokrise zu massenhaften Vergewaltigungen kam.cite-ref-vaticaninsider-lastampa-it-59-0[59] Die Erlaubnis galt spĂ€ter auch im Bosnienkrieg, als Vergewaltigungen insbesondere katholischer Ordensschwestern als gezieltes Mittel der KriegsfĂŒhrung eingesetzt wurden.cite-ref-60[60] Einige katholische KrankenhĂ€user wie die in Köln, so der PrĂ€sident, seien sich dieser Kriterien allerdings offenbar nicht bewusst.cite-ref-vaticaninsider-lastampa-it-59-1[59]

Dementsprechend erklĂ€rte Ende Februar 2013 auch die Spanische Bischofskonferenz die Verschreibung der Pille danach an vergewaltigte Frauen fĂŒr zulĂ€ssig, sofern die Medikamente keine abtreibende Wirkung hĂ€tten. Den spanischen Bischöfen sei aber nicht bekannt, ob eine Pille danach ohne abtreibende Wirkung entwickelt worden sei: „Wenn es in Deutschland so etwas gibt, wissen wir nichts davon.“cite-ref-61[61]

Evangelisch-lutherische Kirchen

In der evangelischen Kirche ist Lebensschutz ebenfalls ein wichtiges Thema, ebenso aber auch die individuelle Verantwortung. Paul Metzger vom konfessionskundlichen Institut Bensheim der evangelischen Kirche betont, es gebe in der evangelischen Kirche keine bindende Meinung. Um den Wirkstoff Ulipristalacetat, dessen nidationshemmende Wirkung noch nicht bewiesen sei, werde auch in der evangelischen Kirche gestritten. FĂŒr „radikale Evangelikale“ sei dies nach Ansicht Metzgers ein Problem.

Eine Notfallversorgung gibt es nach Aussage von Norbert Groß, Direktor des Evangelischen Krankenhausverbandes, in allen evangelischen KrankenhĂ€usern unabhĂ€ngig davon, welche Position das Haus oder der behandelnde Arzt zum Lebensschutz allgemein hat. Ein Streitfall sei die Pille danach im Verband noch nie gewesen.cite-ref-62[62]

Werbung und Versandhandel

In Deutschland ist die direkte Bewerbung des PrĂ€parats gegenĂŒber Patientinnen verboten,cite-ref-63[63] ebenso der Versandhandel.cite-ref-64[64]

HandelsprÀparate

Levonorgestrel: PiDaNa 1,5 (DE), Duofem, NorLevo (DK, CH), Vikela (AT), Postinor, Plan B (USA, CAN)

Die meisten Packungen enthalten nur eine Tablette mit 1,5 mg Levonorgestrel. Teilweise gibt es PrĂ€parate zu 2 Tabletten mit jeweils 0,75 mg Levonorgestrel. FĂŒr die Wirkung ist es unerheblich, ob die notwendige Dosis auf eine oder zwei Tabletten aufgeteilt wird. KombinationsprĂ€parate aus den Hormontypen Gestagen und Östrogen (Yuzpe-Methode, z. B. Tetragynon, vier DragĂ©es mit je 0,25 mg Levonorgestrel und 0,05 mg Ethinylestradiol)cite-ref-65[65] werden wegen der erheblichen Nebenwirkungen nicht mehr verwendet.

Ulipristalacetat: ellaOne (EU)cite-ref-66[66]

Die Stiftung Warentest hat die zwei in Deutschland erhÀltlichen PrÀparate PiDaNa und ellaOne getestet. Das PrÀparat PiDaNa bewertete sie als geeignet, Ellaone dagegen als nur mit EinschrÀnkung geeignet.cite-ref-67[67]

Weblinks

Wiktionary: Pille danach

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Offizielle Arzneimittelangaben zu Plan B (USA)
‱ WHO Fact Sheet: Levonorgestrel for emergency contraception (englisch)
‱ Informationen von pro familia (auch auf Russisch, TĂŒrkisch, Englisch und Französisch)
‱ Pille danach. familienplanung.de – Das Informationsportal der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung (BZgA)
‱ NotfallverhĂŒtung mit „Pille danach“ und „Spirale danach“. Schwanger-in-Bayern.de – Staatlich anerkannte Beratungsstellen fĂŒr Schwangerschaftsfragen in Bayern
‱ Liste der Situation in LĂ€ndern weltweit (englisch WP)

Einzelnachweise

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cite-note-22. ↑ Plan B auf der Webseite von WalMart. Abgerufen am 3. September 2016.
cite-note-33. ↑ Gerhard I. Geburtshilfe integrativ. Kap. 18.1.2 Intrauterinpessar (IUP), 349-50 in der Google-Buchsuche, Elsevier, Urban und Fischer Verlag, 2005, ISBN 3-437-56510-9.
cite-note-pmid21666088-44. ↑ J. A. Keenan: Ulipristal acetate: contraceptive or contragestive? In: The Annals of Pharmacotherapy. Band 45, Nummer 6, Juni 2011, S. 813–815, doi:10.1345/aph.1Q248. PMID 21666088.
cite-note-croxatto-55. ↑ Horacio B. Croxatto, Maria E. Ortiz, AndrĂ©s L. MĂŒller: Mechanisms of action of emergency contraception. In: Steroids. 2003 Nov;68(10–13):1095–8.
cite-note-leidenberger-66. ↑ Freimut Leidenberger, Thomas Strowitzki, Olaf Ortmann (Hrsg.): Klinische Endokrinologie fĂŒr FrauenĂ€rzte. 3. Auflage. Springer Verlag, Heidelberg 2005, ISBN 3-540-44162-X, S. 226–228.
cite-note-77. ↑ David A. Grimes, Elizabeth G. Raymond: Emergency contraception. In: Ann Intern Med., 2002 Aug 6, 137(3), S. 180–189. PMID 12160366. Volltext (PDF) annals.org; abgerufen am 18. Dezember 2008.
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cite-note-99. ↑ Produktinformation ellaOne (PDF; 227 kB) Stand 7. Januar 2015. (PDF; 187 kB)
cite-note-1010. ↑ Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung -
cite-note-1111. ↑ Fact sheet on the safety of levonorgestrel-alone emergency contraceptive pills (LNG ECPs) (PDF, englisch; 275 kB), Department of Reproductive Health and Research, World Health Organization.
cite-note-profamilia-1212. ↑ Die Pille danach - Mythen und Wirklichkeit. (PDF; 171 kB) In: profamilia. profamilia Bundesverband, Februar 2014, abgerufen am 22. Januar 2022.
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cite-note-233. Pannenhilfe nach 6. Pille danach* muss rezeptfrei sein! Archiviert vom Original am 20. Januar 2013; abgerufen am 31. Dezember 2012.
cite-note-244. An die Abgeordneten des Deutschen Bundestages (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive) Offener Brief von BVF und DGGG zur Rezepfreiheit von Levonorgestrel vom 9. November 2012
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cite-note-299. apotheke-adhoc.de: Pille danach in Österreich ohne Rezept, abgerufen am 18. Mai 2019
cite-note-3010. Esther Spinatsch, Brigitte Frey Tirri, Tiffany Buffier, Cristina Cerise, Eva Franz, Regina Kulier, Sylvie Schuster, Christine Sieber, Catherine Stangl, Elisabeth Zemp, Kurt E. Hersberger: Notfallkontrazeption: Empfehlungen der IENK zur Abgabe von Levonorgestrel und Ulipristalacetat. Juni 2020; pharma.unibas.ch (PDF; 204 kB).
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cite-note-5151. ↑ Bundestag gibt „Pille danach“ frei. apotheke adhoc vom 27. Februar 2015
cite-note-5252. ↑ Artikel 2 der Verordnung vom 6. MĂ€rz 2015 (BGBl. I S. 278)
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cite-note-donum-vitae-5454. ↑ Donum Vitae
cite-note-5555. ↑ Domradio.de: Kardinal Meisner erlaubt Form der "Pille danach", 31. Januar 2013
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cite-note-5757. ↑ Casti connubii
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cite-note-vaticaninsider-lastampa-it-5959. ↑ Vatican Insider: German bishops’ decision on morning-after pill is an example to be followed, 22. Februar 2013 (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)
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cite-note-6161. ↑ Spaniens Bischöfe fĂŒr „Pille danach“ bei Vergewaltigung, 27. Februar 2013
cite-note-6262. ↑ fĂŒr beide Aussagen (Metzger und Groß) Miriam Bunjes: Die „Pille danach“: Ein umstrittenes Mittel. evangelisch.de, 8. Februar 2013
cite-note-6363. ↑ § 10 Heilmittelwerbegesetz
cite-note-6464. ↑ § 17 Abs. 2b Apothekenbetriebsordnung
cite-note-6565. ↑ Reiner Gödtel: Tetragynon: Die „Pille danach“. Ärzteblatt vom 26. MĂ€rz 1986
cite-note-6666. ↑ Neue „Pille danach“ bis fĂŒnf Tage nach dem Sex wirksam. (Memento vom 11. August 2010 im Internet Archive) Ärzte Zeitung online
cite-note-6767. ↑ Pille danach - bald ohne Rezept erhĂ€ltlich. test.de, 26. Juli 2016, abgerufen am 24. Juli 2017